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Sie sind bei: Wissenwertes I Ernährung

Worauf sollte man bei der Ernährung seiner Katze achten?

  Arietta Mafed of Buteurs
   

Katzen leben in der Natur von Beutetieren wie Mäusen, Ratten, Vögeln etc. Darin ist alles enthalten, was die Katze in der Wildnis braucht: Muskelfleisch, Knochen, Innereien und dazu pflanzliche und mineralische Stoffe aus dem Magen- und Darminhalt der Beutetiere. Heutzutage müssen sich unsere Rasse- und Hauskatzen ihre Nahrung naturgemäß nicht mehr selbst erjagen und brauchen daher auch weniger Energie. Folgende Dinge sollten Sie diesbezüglich beachten:

Zuerst sollten Sie darauf achten, dass Ihre Katze genug Eiweiß bekommt, denn Katzen haben einen sehr hohen Eiweißbedarf (5x höher als z.B. der von Hunden - bitte deshalb nie Hundefutter füttern!). Eiweiß (Protein) ist bei der Katze für Wachstum, Zellerneuerung, die Produktion von Blutzellen, Antikörpern und Enzymen zuständig und dementsprechend wichtig. Der beste Eiweißlieferant für Katzen ist Fleisch. Auch Pflanzen enthalten Eiweiße, diese würden aber für eine Katze bei Weitem nicht ausreichen.

Weiters essentiell für Katzen sind die ungesättigten Fettsäuren (die für ein schönes, glänzendes Fell sorgen) und die fettlöslichen Vitamine A, D, E, F und K. Diese sind in Butter, Sonnenblumen- und Weizenkeimöl enthalten. Ein Mangel daran kann zu gestörtem Wachstum und Immunschwäche führen. Aber Achtung! Sowohl ein zu wenig als auch ein zu viel von Fetten und Vitaminen kann für Ihre Katze schädlich sein.

  Arietta Mafed of Buteurs
   

Kohlehydrate sind in Gemüse, Reis, Haferflocken und Nudeln enthalten. Sie werden direkt in Energie umgewandelt und nur teilweise in der Muskulatur gespeichert. Die Zellulose darin ist ein nützlicher Ballaststoff und regelt den Stuhlgang.

Im Allgemeinen sind all diese Dinge im handelsüblichen Katzenfutter enthalten. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe, auf die Zusammensetzung des Futters und den direkten Fleischanteil darin. Und vergessen Sie nicht, dass jede Katze ein Individuum ist und verschieden auf das jeweilige Katzenfutter reagieren kann. Variieren und testen Sie verschiedene Marken von Nass- und Trockenfutter und beobachten Sie Ihre Katze über einen längeren Zeitraum hinweg. Wenn das Futter Ihrer Katze gut bekommt wird sie munter und ihr Fell (auch je nach Rasse) weich und glänzend sein. Schmecken soll das Futter natürlich auch und Abwechslung lieben die meisten Katzen!

Bei unseren Katzen hat es sich bewährt, pro Tag jeweils 1x Nassfutter und 1x Trockenfutter zu füttern. Kitten und tragende Katzen sollten öfter als 2x am Tag gefüttert werden. Dabei ist jeweils auf die besonderen Bedürfnisse zu achten. Kittenfutter und Futter für tragende Katzen gibt es im Zoofachhandel. Tipps zur Marke erfragen Sie bitte bei mir persönlich, da ich auf meiner Website keine Werbung machen möchte.

Frischfutter ist eine wichtige Zusatzkost für Ihre Katze. Gönnen Sie Ihrem Liebling deshalb ab und zu auch gut durchgekochtes Muskelfleisch. Was Innereien betrifft sollten Sie sich auf Herz beschränken. Lunge, Pansen und Hirn sind für die Katze von minderer Qualität. Nieren und Leber sind Filterorgane und sollten deshalb vermieden bzw. nur selten verfüttert werden. Wenn Sie Gemüse zusetzen wollen, kochen Sie es bitte nicht zu lange, sondern dünsten Sie es nur, denn sonst gehen die Vitamine verloren!

Alternativ zur Fütterung von Katzenfutter ist das BarF'en eine aktuelle Entwicklung bzgl. der Ernährung von Katzen. BarF steht für Biologisch artgerechtes rohes Futter. Hier wird rohes Fleisch mit bestimmten für die Katze notwendigen Zusätzen gefüttert. Es ist aktuell eine interessante Alternative zur Fütterung mit "normalem" Katzenfutter. Weitere Infos entnehmen Sie bitte den entsprechenden Websites bzw. Büchern.

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